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Hintergrund

Desk-Setups der Redaktion Teil 14: Richie arbeitet vorübergehend auf dem Berg

In dieser Serie stellt dir die Redaktion ihr Equipment vor, das sie täglich nutzt – ob zum Arbeiten oder Gamen. Ich musste mein Setup kurzfristig ins Tessin verlegen – auf 1000 Meter über Meer.

Mein Arbeitsplatz steht normalerweise nicht in luftigen Höhen. Dieses Mal schon. Eine familiäre Notsituation zwang mich, mein Büro kurzfristig ins Tessin zu verlegen. Zwischen Bergkulisse und improvisiertem Mobiliar musste ich herausfinden, wie viel Setup nötig ist, um produktiv zu bleiben. Das Auto stellte ich auf rund 700 Metern über Meer ab. Danach folgt eine rund 40-minütige Wanderung bis zum Haus meiner Eltern. Deshalb habe ich beim Zusammenstellen des Setups auch auf das Gewicht geachtet.

So sieht mein mobiler Arbeitsplatz aus.
So sieht mein mobiler Arbeitsplatz aus.

In der Hektik blieb das Netzteil meines Laptops zu Hause liegen. Ich musste mir unterwegs Ersatz besorgen. Meine Wahl fiel auf das Sitecom 140w PD Wall Charger. Nicht weil ich das Produkt kannte. Es war das einzige im Laden, das knapp meine Ansprüche erfüllte. Mein Laptop ist leistungshungrig, 170 Watt (W) benötigt er ab Werk. Mit dem 140-Watt-Netzteil kam ich knapp über die Runden, ohne dass der Laptop über ein zu schwaches Netzteil meckerte. Ideal ist anders, aber für den Notfall ausreichend.

Lenovo ThinkPad P1 Gen 3 und Flipgo Dual: Mobiles Multi-Monitor-Setup

Zu Hause arbeite ich mit einem 34-Zoll-Monitor von Dell. Ein einzelnes, grosses Display reicht mir dort völlig aus. Unterwegs sieht es anders aus: Auf dem 15,6-Zoll-Display meines Lenovo ThinkPad P1 Gen 3 arbeite ich nur ungern über längere Zeit.

Damit ich auch auf dem Berg mehrere Fenster parallel im Blick behalten konnte, musste ein portabler Zweit-Monitor her. Von Samuel habe ich dafür den Flipgo Dual erhalten, den er hier getestet hat. Zusammen mit dem Laptop-Display kam ich so auf drei Bildschirme. Das ist nicht luxuriös, aber deutlich angenehmer als nur mit einem 15-Zöller.

Laptop und Zusatzmonitor bildeten das Herzstück meines temporären Setups. Für meinen Geschmack ist der portable Monitor mit sämtlichem Zubehör allerdings zu schwer. Vor allem, wenn ich ihn zusammen mit dem restlichen Equipment den Berg hochtragen muss.

Native Union: Ergonomisch korrekt sitzen dank Laptopständer

Ich bin 196 cm gross. Ergonomisch ist es das eine Herausforderung. Entsprechend wichtig ist mir eine gute Sitzhaltung. Meinen höhenverstellbaren Schreibtisch konnte ich allerdings schlecht den Berg hochtragen.

Der Laptopständer hilft mir, die Displayhöhe optimal einzustellen.
Der Laptopständer hilft mir, die Displayhöhe optimal einzustellen.

Als pragmatische Lösung bekam ich von meinem Chef einen Laptopständer von Native Union in die Hand gedrückt. Damit liess sich das Display immerhin auf Augenhöhe bringen. Als Provisorium reichte mir das.

Ebenfalls im Gepäck war die Digitec Thunderbolt 4 Dockingstation. Die Dockingstation bekam ich ebenfalls vom Chef, und wurde von ihm zu einem Artikel dazu ermutigt:

Ich habe das Dock einmal angeschlossen und dann wieder eingepackt. Für mein temporäres Setup war es nicht nötig. Wenn du viele Peripheriegeräte anschliesst, dürftest du sie schätzen.

Maus, Tastatur und Headset: Logitech bevorzugt

Zu Hause tippe ich auf einer mechanischen Tastatur. Sie fühlt sich besser an, ist im Rucksack aber undankbar. Für das temporäre Setup auf dem Berg war sie mir zu schwer. Meine leichtere Lösung: die Logitech MK295. Für Kollege Kevin wäre sievermutlich eine Zumutung. Ich konnte damit erstaunlich gut arbeiten, auch wenn das Tippgefühl kein Vergleich ist.

Bei meiner Tastaturauswahl gewann Leichtgewicht gegen gutes Tippgefühl.
Bei meiner Tastaturauswahl gewann Leichtgewicht gegen gutes Tippgefühl.

Die Maus blieb unverändert. Ich nutze die Logitech MX Vertical. Sie ist ergonomisch geformt und sowohl für Rechts- als auch Linkshänder erhältlich. Nach kurzer Eingewöhnung möchte ich sie nicht mehr missen.

Die Logitech MX Vertical liegt angenehm in der Hand.
Die Logitech MX Vertical liegt angenehm in der Hand.

Mein altes Headset hatte ich bei der überstürzten Abreise vergessen. Da sich der Kunstlederbezug ohnehin langsam auflöste, liess ich mir das Nachfolgemodell ins Tessin schicken: die Logitech Zone Wireless 2. Es sitzt angenehm, der Akku hält lange und das ANC funktioniert zuverlässig. Dieses Headset bleibt künftig auch zu Hause im Einsatz.

Das Logitech Zone Wireless 2 fühlt sich wertig an und ist angenehm zu tragen.
Das Logitech Zone Wireless 2 fühlt sich wertig an und ist angenehm zu tragen.

Netgear Nighthawk M7 Pro: teurer Router mit Überhitzungsgefahr

Zu Hause verfügen wir über eine Internetgeschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Für das temporäre Setup auf dem Berg packte ich nach langem Zögern den Netgear Nighthawk M7 Pro ein:

Netgear Nighthawk M7 Pro: Wer nur Surfen, Mails und gelegentlich Streamen will, findet günstigere Lösungen.
Netgear Nighthawk M7 Pro: Wer nur Surfen, Mails und gelegentlich Streamen will, findet günstigere Lösungen.

Der Router ist kein Schnäppchen. Nach einer Woche im Einsatz komme ich jedoch zum Schluss: Der Kauf hat sich gelohnt. Die Verbindung war stabil und Videokonferenzen liefen ohne Aussetzer. Das bestätigten auch meine Teamkollegen.

Einen selbstverschuldeten Aussetzer gab es allerdings. Ich habe den Router an einem sonnigen Tag der prallen Sonne ausgesetzt. Weil er überhitzte, schaltete er sich aus und das ausgerechnet während eines Meetings.

In den Wintermonaten ist es auf Cortoi oberhalb von Mergoscia ruhig und einsam. Umso mehr freue ich mich über Besuch. Während mein Bruder hinter dem Haus Baumstämme zu Feuerholz verarbeitete, bekam ich in den Arbeitspausen tierische Gesellschaft: eine Katze, die mich regelmässig mit einem Kletterbaum verwechselte.

Mittlerweile arbeite ich wieder zu Hause. Aber die Ausrüstung bleibt oben – für meine noch bevorstehenden Homeoffice-Tage auf dem Berg.

Falls dich die letzten Folgen unserer Desk-Setup-Serie interessieren, findest du hier nochmals alle in der Übersicht:

  • Hintergrund

    Desk-Setups der Redaktion: die Übersicht

    von Michelle Brändle

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Journalist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung – mehrheitlich im Online-Journalismus in verschiedenen Positionen. Mein Hauptarbeitsinstrument? Ein Notebook – am besten mit Internetverbindung. Diese Geräte haben es mir so sehr angetan, dass ich Notebooks und Computer immer wieder auch gerne auseinanderschraube, repariere und neu aufsetze. Warum? Weil es Spass macht! 


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Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.

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