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Jan Johannsen
Produkttest

Samsung Galaxy A57 im Test: wenig Neues und trotzdem ein potenzieller Bestseller

Die Vorgänger waren die meistverkauften Smartphones in Europa – ob das Samsung Galaxy A57 das ebenfalls schafft, ist offen. Die Konkurrenz ist attraktiv.

Das Galaxy A56 war 2025 den Analysten von Omdia zufolge das meistverkaufte Smartphone in Europa – und im Jahr zuvor war es das Galaxy A55. Samsung will diesen Erfolg mit wenig Neuerungen fortsetzen. In dieser Preisklasse sehe ich aber das Nothing Phone (4a) Pro als starke Konkurrenz.

Wenig Neuerungen für ein erfolgreiches Smartphone

Die Neuerungen des Galaxy A57 gegenüber dem Galaxy A56 sind schnell aufgezählt:

Das Display ist ohne Probleme bei Sonnenschein nutzbar.
Das Display ist ohne Probleme bei Sonnenschein nutzbar.
  • Das SuperAMOLED+-Display ermöglicht eine dünnere Bauform und bietet eine höhere Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten.
  • Der Exynos 1680 liefert mehr Rechenleistung und bringt Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 6.0 mit.
  • 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind jetzt Standard – die Modelle mit 6 GB entfallen.
  • Neu ist die Variante mit 512 Gigabyte Speicherplatz und einem deutlichen Aufpreis.
  • IP68 macht es wasserdichter als der Vorgänger war.
  • Einige der neuen KI-Tools der S26-Serie stehen auch auf dem A57 bereit.

Die neue Spitzenhelligkeit spielt im Alltag keine Rolle. Auch ohne sie bietet das Display kräftige Farben, eine scharfe Darstellung und leuchtet hell genug für die Nutzung im Sonnenschein. Die Ränder sind allerdings nicht ganz so schmal wie bei den teureren Modellen von Samsung.

Der Aluminiumrahmen ist von Antennen unterbrochen.
Der Aluminiumrahmen ist von Antennen unterbrochen.

Mit seinem Rahmen aus Aluminium wirkt das Galaxy A57 hochwertig. Die Rückseite aus Kunststoff spiegelt allerdings stark und Fingerabdrücke haften sofort an ihr. Der Rahmen um die Kameras ist lichtdurchlässig und die Rückseite wirkt ebenfalls transparent. Mit bloßem Auge sieht das schick aus, ist aber schwer zu fokussieren, wenn man das Smartphone wie für das Aufmacherbild zu diesem Beitrag fotografiert.

Mehr Leistung für KI-Tools

Der Exynos 1680 bringt mehr Leistung – im Alltag merke ich davon wenig. Samsung setzt die zusätzliche Rechenkraft vor allem für weitere KI-Tools ein.

Der Exynos 1680 schneidet im Querschnitt der Benchmarktests besser ab als der Snapdragon 7 Gen 4 des Nothing Phone (4a) Pro. Der Unterschied ist aber zu gering, um eines der Geräte deswegen zu bevorzugen.

Ab Werk läuft Android 16 mit Samsungs Benutzeroberfläche One UI 8.5 auf dem Galaxy A57. Du erhältst sogar Zugriff auf einige KI-Tools der S26-Serie. Die komplette «Galaxy AI» bleibt zwar den Topmodellen vorbehalten, aber du kannst auf dem A57 Aufgaben App-übergreifend erledigen lassen. Derzeit noch beschränkt auf Apps von Google, Samsung und einigen Drittanbietern wie Spotify oder WhatsApp. So richtig warm werde ich damit aber bislang nicht und der Rahmen der Aktionen ist noch überschaubar.

Samsung installiert viele Apps vorab auf deinem Smartphone.
Samsung installiert viele Apps vorab auf deinem Smartphone.

Mit Samsungs Versprechen, sechs Jahre lang Betriebssystem- und Sicherheitsupdates zu liefern, ist das Galaxy A57 ein lange nutzbares Smartphone. Nothing spendiert dem Phone (4a) nur drei Jahre lang Funktionsupdates, aber immerhin auch sechs Jahre lang Sicherheitsaktualisierungen. Außerdem lockt es mit anderen KI-Tools.

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Immer noch keine Telekamera

Bei den Kameras ändert sich nichts. Das bedeutet, es bietet nur eine Haupt- und eine Ultraweitwinkelkamera. Ihm fehlt weiterhin eine Telekamera, die etwa das Phone (4a) Pro von Nothing in dieser Preisklasse bietet.

Die dritte Linse liefert nur zusätzliche Informationen für Fotos und ist nicht über die Kamera-App erreichbar.
Die dritte Linse liefert nur zusätzliche Informationen für Fotos und ist nicht über die Kamera-App erreichbar.

So bleibt beim Galaxy A57 nur der Griff zum digitalen Zoom. Auf den ersten Blick wirkt seine Bildqualität ordentlich, aber bei genauerer Betrachtung ist die Aufnahme pixelig. Die Telekamera des Phone (4a) Pro liefert dagegen ein klares Bild.

Bei der Hauptkamera schlägt sich das Galaxy A57 besser. Die Farben sind kühler als beim Nothing, und wer auf Details achtet, sieht: Samsung liegt auch hier zurück.

In Originalgröße werden die Qualitätsunterschiede sichtbar.
In Originalgröße werden die Qualitätsunterschiede sichtbar.

Die Ultraweitwinkelkameras der beiden Smartphones sind dagegen ebenbürtig. Ich sehe keinen Unterschied.

Bei Dunkelheit verstärkt das Galaxy A57 mit längeren Belichtungszeiten das Restlicht ordentlich und behält die Atmosphäre der Nacht bei. Die Hauptkamera gefällt mir etwas besser. Das sieht auf dem Smartphone selbst gut aus. Vergrößern sollte man sie aber nicht. Die Bilder werden schnell pixelig und unscharf.

Die Hauptkamera im Nachtmodus.
Die Hauptkamera im Nachtmodus.
Die Ultraweitwinkelkamera im Nachtmodus.
Die Ultraweitwinkelkamera im Nachtmodus.

Der Akku ist inzwischen unterdurchschnittlich

Die Akkukapazität des Galaxy A57 bleibt 5000 mAh. Bei halber Displayhelligkeit ermittle ich mit dem Batterietest von PCMark eine Laufzeit von 14 Stunden und 23 Minuten. Das entspricht einem Tag Nutzung, ist aber vergleichsweise wenig. Die Spitzenreiter erreichen schon zehn Stunden mehr und das hier immer wieder zum Vergleich bemühte Nothing Phone (4a) Pro schafft genau 17 Stunden.

Das Galaxy A57 wird nur über Kabel geladen.
Das Galaxy A57 wird nur über Kabel geladen.

Das maximale Ladetempo liegt weiterhin bei 45 Watt. Das reicht mir. Auf drahtloses Laden musst du beim A57 immer noch verzichten.

Galaxy A37: Es geht noch günstiger

Mit dem Galaxy A37 bietet Samsung ein noch günstigeres Smartphone als das A57 an. Optisch sind beide sich sehr ähnlich, und wenn dich folgende Punkte nicht stören, kannst du mit dem A37 noch etwas Geld sparen:

Aluminium beim Galaxy A57 (links) und Kunststoff beim A37.
Aluminium beim Galaxy A57 (links) und Kunststoff beim A37.
  • Sein Rahmen ist aus Kunststoff und nicht aus Aluminium.
  • Die Ränder um das Display sind etwas breiter.
  • Der Chipsatz hat weniger Leistung. Im Alltag ist das kaum zu merken, es fehlen aber einige KI-Tools.
  • Die Ultraweitwinkelkamera ist etwas pixeliger.
Der Rahmen ums Display des Galaxy A37 (links) ist breiter.
Der Rahmen ums Display des Galaxy A37 (links) ist breiter.

Die Akkulaufzeit ist mit 14 Stunden und 20 Minuten identisch, die Hauptkameras bewegen sich auf gleichem Niveau, und Softwareupdates gibt es auch hier sechs Jahre lang.

Samsung Galaxy A37 (256 GB, Awesome Charcoal, 6.70", Dual SIM, 5G)
Smartphone
EUR422,96

Samsung Galaxy A37

256 GB, Awesome Charcoal, 6.70", Dual SIM, 5G

Energielabel A

Fazit

Völlig in Ordnung, aber das geht besser

Trotz wenig Neuerungen überzeugt das Galaxy A57 weiterhin. Mit Samsung als großer Marke im Rücken könnte das Mittelklasse-Smartphone wieder ein Bestseller werden. Aber nicht alles ist perfekt und das Nothing Phone (4a) Pro gefällt mir in dieser Preisklasse besser.

Das Galaxy A57 bietet zwar etwas mehr Leistung und erhält länger Funktionsupdates. Dafür fehlt mir die Telekamera, und beim Phone (4a) Pro erfreue ich mich an einer längeren Akkulaufzeit. Zudem lockt Nothing mit mehr Gimmicks, aber vielen dürfte der Samsung-Standard bei Ausstattung und Software genügen.

Pro

  • sechs Jahre System- und Sicherheitsupdates
  • genug Power für KI-Tools

Contra

  • 512-GB-Variante sehr teuer
  • keine Telekamera
  • mittelmäßige Akkulaufzeit
Samsung Galaxy A57 (256 GB, Awesome Icyblue, 6.70", Dual SIM, 5G)
Smartphone
EUR519,–

Samsung Galaxy A57

256 GB, Awesome Icyblue, 6.70", Dual SIM, 5G

Energielabel B
Titelbild: Jan Johannsen

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Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus. 


Produkttest

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