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Apple
News & Trends

Am 28. Oktober stellt Apple neue Produkte vor – das wird erwartet

Samuel Buchmann
20/10/2026

Nur eine Woche nach dem letzten Produktlaunch lädt Apple erneut die Medien ein. Diesmal sind wohl MacBook Pro und iPad mini an der Reihe.

Die Flut an neuen Apple-Produkten geht weiter. Nach iPhones und dem neuen HomeView stehen nächste Woche voraussichtlich neue MacBooks und ein iPad mini an. Apple hat erneut Medienvertreter zu einem Hands-on mit neuen Produkten unter dem Titel «Pro and Tell» am 28. Oktober eingeladen. Wie bereits letztes Mal dürften Infos nicht mit einem Keynote-Video fliessen, sondern per einfacher Pressemitteilung erscheinen.

In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung der aktuellen Gerüchte. Nichts davon ist von Apple bestätigt und wir haben auch als Händler keine Insider-Infos.

MacBook Pro mit OLED und Touchscreen

Abgesehen von Chip-Upgrades hat Apple das MacBook Pro seit fünf Jahren nicht angefasst. Nun steht wohl ein Upgrade mit grösseren Neuerungen bevor. Es dürfte das alte Modell nicht ersetzen, sondern die Produktlinie nach oben erweitern und auch teurer sein. Leaker spekulierten deshalb lange auf eine «Ultra»-Bezeichnung. Doch das Motto «Pro and Tell» schiebt diesen Gerüchten einen Riegel.

Das aktuelle MacBook Pro.
Das aktuelle MacBook Pro.
Quelle: Samuel Buchmann

Als erstes grosses Feature soll das neue MacBook Pro ein OLED-Display erhalten. Bei den bisherigen Modellen setzte Apple stets auf Mini-LED. Es bietet eine hohe Helligkeit und dank Local Dimming auch gute Kontraste. Doch in den letzten Jahren hat sich OLED stark weiterentwickelt. Unter anderem gibt es mittlerweile Tandem OLED, das Apple schon im iPad Pro verbaut. Es erreicht eine ähnliche Helligkeit wie das MacBook Pro – aber mit perfekten Schwarzwerten, besseren Farben und ohne Blooming.

Tandem OLED ist übrigens nicht das Gleiche wie Tandem WOLED. Bei Tandem OLED ohne W werden zwei Ebenen von Dioden übereinander gestapelt, die direkt rotes, grünes und blaues Licht abstrahlen. Ein zusätzlicher Farbfilter entfällt. Diese Architektur funktioniert bei kleinen Displays. Für grosse Bildschirme (Monitore und TVs) wird hingegen Tandem WOLED eingesetzt. Hier produzieren drei Ebenen von Leuchtdioden gemeinsam ein weisses Licht, das dann durch Filter eingefärbt wird. Tandem OLED erreicht höhere Helligkeitswerte als Tandem WOLED. Beide Displaytechnologien stammen von LG.

Als zweites neues Feature bekommt das MacBook Pro wohl einen Touchscreen. Hinweise darauf fanden sich bereits in Beta-Versionen von macOS 27. Steve Jobs dreht sich vermutlich im Grabe um. Der Apple-Gründer hatte die Idee einer Touch-Bedienung auf einem vertikalen Display einst als «ergonomisch schrecklich» bezeichnet. Immerhin scheint sie optional zu bleiben für alle, die (wie ich) weiterhin lieber Trackpad und Tastatur nutzen, statt das Display mit Fettfingern zu verunstalten.

Was Steve Jobs wohl dazu sagen würde, dass wir bald auch Mac-Bildschirme betatschen?
Was Steve Jobs wohl dazu sagen würde, dass wir bald auch Mac-Bildschirme betatschen?
Quelle: Shutterstock

Damit sich der Bildschirm nicht bei jeder Berührung bewegt, wird das Scharnier verstärkt und hat mehr Widerstand. Trotzdem ist der Laptop Berichten zufolge leichter als das aktuelle Modell. Vermutlich verbaut Apple einen etwas kleineren Akku. Das ist möglich, weil die Laufzeit mit den neuen Chip-Generationen auch dann noch mehr als ausreichen dürfte. An den Grössen (14 Zoll und 16 Zoll) ändert sich nichts. Die Aussparung am oberen Bildschirmrand («Notch») soll aber durch eine Dynamic Island wie beim iPhone ersetzt werden.

Eine mögliche negative Überraschung: Anscheinend überspringt Apple bei den Chips den M6 Pro und M6 Max und verbaut weiterhin die M5-Generation. Erst für Ende 2027 sind M7 Pro und M7 Max geplant.

M6 MacBook Pro und iMac

Den Gerüchten zufolge erhalten das Basis-MacBook-Pro und der iMac ein Chip-Upgrade auf den regulären M6. Dieser kommt schon beim Mac Mini zum Einsatz und hinterliess in meinem Test einen sehr guten Eindruck – allerdings auf Kosten eines höheren Preises. Gut möglich, dass auch iMac und Einstiegs-MacBook-Pro teurer werden.

Am Design des iMacs wird sich nichts ändern.
Am Design des iMacs wird sich nichts ändern.
Quelle: Samuel Buchmann

iPad mini: OLED im Kleinformat

Gemeinsam mit dem neuen MacBook Pro bekommt wohl auch das iPad mini ein OLED-Display. Es wäre nach dem iPad Pro Apples erstes Tablet mit diesem Feature. Unklar bleibt allerdings, ob die Bildfrequenz bei 60 Hertz bleibt oder ebenfalls auf 120 Hertz ansteigt.

Zudem soll das mini dank Vibrationslautsprechern keine Öffnungen für die Tonausgabe mehr benötigen und so besser gegen Staub und Wasser geschützt sein. Es könnte das erste iPad mit einem IP-Rating werden. Als Chip vermuten Leaker den A20 Pro aus dem iPhone 18 Pro. Der Preis dürfte wegen des OLED-Displays deutlich steigen. Die Rede ist von 799 US-Dollar, verglichen mit den 599 US-Dollar des alten Modells.

Titelbild: Apple

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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