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Amazfit
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Amazfit-Kamera soll dich beim Essen filmen

Siri Schubert
11/2/2026

Amazfit hat einen Kamera-Prototypen entwickelt, der Sportlerinnen und Sportler beim Essen filmen soll. Eine App analysiert anschliessend Nährstoffe und Essverhalten, um personalisierte Ernährungstipps zu geben.

Yazio, MyfitnessPal oder Fuelin: Apps, die deine Ernährung verbessern sollen, gibt es einige. Jetzt will Amazfit das Konzept auf ein völlig neues Level bringen. Dabei geht es nicht allein darum, was du in welcher Menge verzehrst und wie viele Kalorien und Nährstoffe du aufnimmst. Sondern auch um die Frage, wie du isst.

Das bedeutet: Eine Kamera filmt dich beim Essen. Dabei hält sie fest, wie schnell du futterst, welche Nahrungsmittel du als erstes verspeist und welche du lustlos auf dem Teller hin und her schiebst. Und was liegen bleibt. Mittels Algorithmen analysiert sie laut Herstellerangaben dein Essverhalten bis ins Detail.

Nur als Prototyp vorhanden

Die neue Lösung namens «V1Tal» mit einer speziell fürs Food-Tracking entwickelten Kamera existiert bisher nur als Prototyp. Sie richtet sich vor allem an Sportlerinnen und Sportler. Ziel ist es, sie in die Zepp-App zu integrieren. Die App kann bereits jetzt die Nahrungsaufnahme per Foto, manueller Eingabe oder Barcode tracken und analysieren.

So könnte die Kamera aussehen – bisher existiert sie nur als Prototyp.
So könnte die Kamera aussehen – bisher existiert sie nur als Prototyp.
Quelle: Zepp

Künftig will Amazfit die «V1Tal»-Lösung auch mit sportlichen Zielen verknüpfen und Ernährungstipps für eine optimale Regeneration geben können. Athletinnen und Athleten sollen so ihr Gewicht, den Muskelzuwachs und die Leistungsfähigkeit bei Wettkämpfen besser steuern können.

Wachsender Markt für Food-Tracking

Mit der «V1Tal»-Kamera wagt sich der Wearables-Hersteller Amazfit auf den stark umkämpften Markt für Food-Tracking und Ernährungsempfehlungen per App.

Zu beliebten Apps zählen neben Zepp beispielsweise Foodvisor, Yazio und Lifesum. Für Sportlerinnen und Sportler sind es unter anderem MyFitnessPal, Cronometer und Fuelin. Jüngst hat auch Garmin eine Food-Tracking-Funktion in ihre App integriert, allerdings gibt es sie nach der kostenlosen Testphase nur im «Garmin Connect+»-Abo.

Wann die neue Amazfit-Lösung erhältlich sein wird und wie die chinesische Firma das Konzept praktisch umsetzt, steht noch nicht fest. Meine Vermutung: Wer sich so genau beim Essen beobachten lässt, wird gesünder und bewusster essen, allein schon wegen des elektronischen Zuschauers. Ob das Essen dann allerdings noch Genuss und Freude bietet, wage ich zu bezweifeln.

Titelbild: Amazfit

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Forschungstaucherin, Outdoor-Guide und SUP-Instruktorin – Seen, Flüsse und Meere sind meine Spielplätze. Gern wechsel ich auch mal die Perspektive und schaue mir beim Trailrunning und Drohnenfliegen die Welt von oben an.


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