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Apple
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Apple enthüllt zwei neue Monitore

Das Studio Display gibt es neu in zwei Versionen. Die normale bleibt praktisch gleich wie bisher. Die bessere bietet High-End-Bildqualität zu einem schmerzhaften Preis.

Apple erweitert seine Monitorpalette um zwei neue Modelle: ein aktualisiertes Studio Display und das Studio Display XDR. Beide haben eine Diagonale von 27-Zoll und eine 5K-Auflösung. Das XDR-Modell bietet eine beeindruckende Helligkeit von bis zu 2000 Nits und richtet sich an ein professionelles Publikum. Dazu passt auch der Preis von mindestens 2899 Franken oder 3499 Euro.

Normales Studio Display: enttäuschend wenig Neues

Das reguläre Studio Display setzt weiterhin auf ein IPS-Panel mit 5120 × 2880 Pixeln, P3-Farbraum und 600 Nits Helligkeit. Die Bildfrequenz beträgt noch immer 60 Hertz, auf Mini-LED mit Local Dimming verzichtet Apple ebenfalls. Das ist enttäuschend angesichts des gleich bleibenden Preises von 1399 Franken oder 1699 Euro.

Im normalen Studio Displays verbaut Apple noch immer das Panel des LG UltraFine 5K aus 2016.
Im normalen Studio Displays verbaut Apple noch immer das Panel des LG UltraFine 5K aus 2016.
Quelle: Apple

Apropos Preis: Willst du Apples matte Displayoberfläche («Nanotexturglas»), werden zusätzlich 300 Franken oder Euro fällig. Auch der höhenverstellbare Standfuss kostet 250 Franken oder Euro extra. Insgesamt kannst du also bis zu 2049 Franken oder 2399 Euro ausgeben. Für einen Monitor mit einer rund zehn Jahre alten Displaytechnologie.

Neu sind vor allem die Anschlüsse. Statt Thunderbolt 3 verbaut Apple jetzt zweimal Thunderbolt 5, dazu zwei weitere USB‑C‑Anschlüsse. Damit lassen sich bis zu vier Studio-Displays in Reihe schalten oder schnelle Peripheriegeräte anbinden. HDMI oder DisplayPort suchst du allerdings vergebens. Die 12‑Megapixel‑Kamera unterstützt weiterhin Center Stage und erhält zusätzlich Desk View. Sechs Lautsprecher bestehend aus vier Tieftönern und zwei Hochtönern sollen laut Apple 30 Prozent mehr Bass liefern als beim bisherigen Modell.

Die Anschlüsse bleiben minimalistisch. Zwei der Ports unterstützen nun Thunderbolt 5.
Die Anschlüsse bleiben minimalistisch. Zwei der Ports unterstützen nun Thunderbolt 5.
Quelle: Apple

Studio Display XDR: Mini-LED und 120 Hertz

Deutlich grösser fallen die Neuerungen beim Studio Display XDR aus. Es setzt auf eine Mini‑LED‑Hintergrundbeleuchtung mit 2304 lokalen Dimming-Zonen. Damit erreicht der Monitor bis zu 1000 Nits in SDR und 2000 Nits Spitzenhelligkeit in HDR. Apple betont zudem in seiner Beschreibung, man habe Halo-Effekte «praktisch eliminiert». Die Spezifikationen und das angeblich minimale Blooming hören sich verdächtig nach dem Panel an, das LG an der CES im 27GM950B zeigte – dort allerdings mit «nur» 1250 Nits Spitzenhelligkeit.

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Als erster Apple-Monitor unterstützt das Studio Display XDR zudem die adaptive Bildfrequenz ProMotion mit bis zu 120 Hertz. Bei den Farbräumen gibt es Referenzmodi für DCI-P3 und AdobeRGB. Wie hoch die Abdeckung genau ist, lässt Apple offen. Beim HDR-Farbraum Rec.2020 spricht Cupertino von mehr als 80 Prozent, was sehr viel ist. Die Anschlüsse sind identisch zum normalen Studio Display: Zweimal USB-C mit Unterstützung für Thunderbolt 5 (120 Gbit/s) und zweimal USB-C mit 10 Gbit/s.

Das Studio Display XDR dürfte sich gut für professionelle Anwendungen wie Bildbearbeitung eignen.
Das Studio Display XDR dürfte sich gut für professionelle Anwendungen wie Bildbearbeitung eignen.
Quelle: Apple

Auch das Studio Display XDR lässt sich optional mit Nanotexturglas ausstatten. Damit steigt der Preis von 2899 auf 3199 Franken oder von 3499 auf 3799 Euro. Wenigstens ist der höhenverstellbare Standfuss hier Standard. Die Vorbestellungen starten am 4. März, ausgeliefert werden die neuen Studio Displays ab dem 11. März.

Titelbild: Apple

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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