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Apples Podcast-App erhält Videofunktion

Ähnlich wie bei Spotify kannst du künftig auch bei Apple Podcasts als Video anschauen. Damit reagiert Cupertino auf den Vormarsch von Youtube.

Apple baut seine Podcast-App zum Videoplayer aus: Ab iOS 26.4, iPadOS 26.4 und visionOS 26.4 kannst du in Apple Podcasts nahtlos zwischen Audio- und Videoversion wechseln. Apples HTTP Live Streaming (HLS) passt die Videoqualität automatisch an die verfügbare Bandbreite an. Episoden lassen sich in der App im Querformat ansehen und für den Offline-Konsum herunterladen. Standardmässig bleibt Videostreaming über Mobilfunk deaktiviert.

Mit dem Schritt reagiert Apple auf den Trend zu Video-Podcasts, die vor allem auf Youtube immer beliebter werden. Das Portal verzeichnet laut eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Podcast-Zuschauer pro Monat, Studien sehen die Plattform bei der Podcast-Nutzung deutlich vor klassischen Apps. Ein Grund dafür dürfte auch die Möglichkeit sein, Podcasts direkt in den Kommentaren zu diskutieren.

Neue Möglichkeiten zur Einbettung von Werbung

Für Produzenten positioniert Apple das Update als neues Monetarisierungsangebot. Apple hostet die Videos nicht selbst, sondern bindet sie über ausgewählte Hosting-Plattformen ein. Darüber lassen sich erstmals dynamische Videoanzeigen, inklusive host-gelesener Spots, gezielt in die Streams einfügen. Apple erhebt dafür später eine Gebühr von den angebundenen Ad-Netzwerken, verzichtet aber weiterhin auf Gebühren für die blosse Distribution von Podcasts.

Das technisch und ökonomisch geschlossene System sorgt für Kritik: HLS-Video ist zunächst nur über wenige grosse Hosting- und Werbepartner verfügbar, kleinere Anbieter und Selbsthoster bleiben aussen vor. Zudem fehlt zum Start eine native Umsetzung auf Apple TV, während Apple Vision Pro bereits unterstützt wird. Für Hörerinnen und Hörer eröffnet die Neuerung dennoch die Möglichkeit, Video-Podcasts direkt in Apples App zu konsumieren, statt dafür zu Youtube oder Spotify wechseln zu müssen.

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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