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«One Piece: Into the Grand Line» / Netflix
Ratgeber

Das sind die Streaming-Highlights im März

Luca Fontana
1/3/2026

Neuer Monat, neue Streaming-Tipps. Ob Netflix, Prime Video, Disney+, Sky Show, Apple TV oder HBO Max: Hier erfährst du, welche Serien und Filme diesen März starten.

Ich habe kürzlich meinen täglichen Schokoriegel zu Hause vergessen – da war ich marslos enttäuscht. Niemals vergessen könnte ich hingegen die monatlichen Film- und Serienhighlights für den März!

Netflix

War Machine (Film)

«It was built for war», heisst es im Trailer – und ich habe keine Ahnung, ob damit diese metallene Kriegsmaschine gemeint ist oder Alan Ritchson. Und ja, ich habe bewusst «metallene» geschrieben, damit du auch «Kriegsmaschine» nicht mit Alan Ritchson verwechselst.

Denn nach «Reacher» etabliert sich Ritchson endgültig als wandelnder Action-Panzer dieser Dekade. In «War Machine» spielt er den Kandidaten eines brutalen Army-Ranger-Auswahlverfahrens, bei dem er nur noch die letzten 24 Stunden überstehen muss. Die sind sowas wie der härteste Test der Army. Doch was als militärischer Survival-Thriller beginnt, kippt ins Sci-Fi-Territorium. Irgendetwas taucht auf. Und es ist offensichtlich nicht von hier.

Viel mehr verrät Netflix nicht. R-Rating verpackt in knackigen 106 Minuten Laufzeit, viel Gewalt und düstere Bilder. Klingt nach Schweiss, Schlamm und sehr grosskalibrigen Problemen.

Start: 6. März

One Piece: Into the Grand Line (Serie)

Dass ausgerechnet Netflix die verfluchte Live-Action-Adaption eines Anime-Klassikers retten und so ziemlich alle zufriedenstellen würde, hätte ich vor ein paar Jahren nicht unterschrieben. Und doch hat «One Piece» 2023 genau das geschafft: Neulinge abgeholt, Fans besänftigt – und mich komplett erwischt. Jetzt geht es weiter. Staffel 2 trägt den Untertitel «Into the Grand Line» und verspricht nichts Geringeres als den nächsten grossen Schritt Richtung Piratenkönig.

Monkey D. Luffy (Iñaki Godoy) hat inzwischen sein erstes Kopfgeld kassiert. Die Strohhutbande ist offiziell geboren. Nami, Zoro, Usopp, Sanji – sie alle folgen der Karte in die Grand Line. Also in jene Gewässer, in denen aus Träumen Legenden werden. Loguetown. Reverse Mountain. Little Garden. Drum Island. Wer das Anime oder den Manga kennt, weiss: Jetzt wird die Welt grösser, gefährlicher und mystischer.

Und dann ist da noch Baroque Works, eine Untergrundorganisation unter der Führung von Crocodile, die bereits jetzt ihre Schatten wirft. Neue Feinde. Neue Allianzen. Und mit Tony Tony Chopper kommt endlich das Herz auf vier Hufen an Bord – als erste voll animierte Figur der Serie. Und weil’s schon etwas her ist seit der ersten Staffel: Hier das offizielle Recap.

Start: 10. März

Peaky Blinders: The Immortal Man (Film)

Es gibt Releases, auf die freue ich mich. Und dann gibt es das hier. Ich warte seit JAHREN auf diesen Film. Seit klar war, dass Staffel 6 nicht das Ende sein würde. Seit Tommy Shelby auf diesem Pferd ins Ungewisse ritt. Jetzt kehrt er zurück. Streich das. Verdammt, endlich kehrt er zurück.

In «Peaky Blinders: The Immortal Man» führt Steven Knight die Geschichte von Tommy Shelby zu Ende. Wir befinden uns erneut in Birmingham, diesmal aber 1940. Der Zweite Weltkrieg tobt. Das Land brennt. Und natürlich brennen auch die Peaky Blinders. Tommy (Cillian Murphy) wird aus seinem selbstgewählten Exil zurückgezwungen, um sich seiner Vergangenheit, seiner Familie – und seinem eigenen Vermächtnis – zu stellen.

Mit dabei sind alte Weggefährten, neue Gesichter wie Barry Keoghan – auf den freue ich mich ganz besonders – und ein Budget, das laut Knight alles noch einmal grösser, kompromissloser, wuchtiger machen soll. «By ordah… of the Peaky Blindahs», vielleicht.

Kinostart: 6. März
Netflixstart: 20. März

Amazon Prime Video

Young Sherlock (Serie)

In «Young Sherlock» erzählt Prime Video die Ursprungsgeschichte der berühmtesten Spürnase der Literatur neu – als anarchische Coming-of-Age-Version im Oxford der 1870er-Jahre. Gespielt wird der junge Holmes von Hero Fiennes Tiffin, produziert wird das Ganze unter anderem von Guy Ritchie. Und wer Ritchies Versionen von Sherlock kennt, weiss: Das wird kein staubiger Krimi mit Pfeife und Ohrensessel.

Hier ist Holmes «disgraced, raw, unfiltered, and unformed», wie es offiziell heisst. Er stolpert in seinen ersten Mordfall – mit einer gesunden Portion Arroganz, null Geduld und einem Instinkt, der schon jetzt gefährlich präzise ist. Verschwörungen. Globetrotting. Ein junger Moriarty (Dónal Finn), der mehr ist als nur ein Schatten in der Zukunft. Und ein Holmes, der noch lernen muss, dass Genialität allein nicht reicht.

Start: 4. März

Disney+

Daredevil: Born Again, Staffel 2 (Serie)

Charlie Cox ist wieder Daredevil – aber die vielleicht grösste Schlagzeile lautet anders: Jessica Jones ist zurück. Krysten Ritter feiert ihr Comeback im MCU, und allein dieser Gedanke lässt bei mir sämtliche Netflix-Marvel-Erinnerungen hochkochen. Nice. Wichtig ist aber, dass die zweite Staffel wieder eine düstere, konsistente Tonalität bekommt – Staffel 1 wechselte zu krass zwischen Klamauk und schonungsloser Brutalität.

  • Kritik

    «Daredevil: Born Again» – Eine Rückkehr aus Blut und Schatten

    von Luca Fontana

Wir erinnern uns: Nachdem Wilson Fisk am Ende von Staffel 1 das Kriegsrecht über New York verhängt hat, steht die Stadt faktisch unter der Kontrolle eines Mannes, der nie laut wird, weil er es nicht muss. Und mittendrin: Matt Murdock. Zerrissen. Wütend. Und endgültig bereit, zurückzuschlagen.

Start: 24. März

Scrubs, Staffel 10 (Serie)

Ja, ich weiss. Ich hatte «Scrubs» schon letzten Monat auf dieser Liste. Zu meiner Verteidigung: Damals wusste noch niemand, dass die langersehnte Fortsetzung hierzulande erst Ende März starten würde. Falls du nicht so lange warten kannst – du kennst bestimmt Mittel und Wege, schon vorab an die englische Version zu kommen.

Immerhin sind alle originalen deutschen Synchronsprecherinnen und Synchronsprecher zurück. Nicht, dass ich die deutsche Version dem O-Ton vorziehen würde. Normalerweise. Aber gerade bei «Scrubs» könnte ich aus nostalgischen Gründen eine Ausnahme machen und geduldig warten.

Start: 25. März

Sky Show

Oktoberfest 1900 (Serie)

Wenn wir heute ans Oktoberfest denken, denken wir an Masskrüge, Trachten und tausende Touristen, die sich «besäufniserregend» benehmen. «Oktoberfest 1900» zeigt die andere Seite: Schweiss. Machtgier. Und Männer, die bereit sind, für ein paar tausend Liter Bier über Leichen zu gehen.

Im Zentrum steht Curt Prank – ein ehrgeiziger Brauereibesitzer, der das Münchner Volksfest revolutionieren will. Seine Vision: eine gigantische Festhalle, grösser, moderner und profitabler als alles, was die alteingesessenen Familien zu bieten haben. Doch wer in dieser Welt aufsteigen will, braucht mehr als unternehmerisches Talent. Er braucht Skrupellosigkeit und starke Nerven. Denn besonders die mächtige Familie Hoflinger denkt nicht daran, kampflos Platz zu machen.

Was folgt, ist kein launiges Heimatdrama, sondern ein düsteres Machtspiel. Intrigen, Verrat, toxische Allianzen – und mittendrin ein Mann, der vielleicht nicht merkt, dass er beim Griff nach der Krone längst seine Seele verpfändet hat.

Start: 25. März

Apple TV

For All Mankind, Staffel 5 (Serie)

Seit 2019 erzählt die alternative Raumfahrt-Saga von Ronald D. Moore eine Welt, in der nicht die USA, sondern die Sowjets zuerst auf dem Mond landeten. Was als Gedankenspiel begann, ist längst eine der intelligentesten und menschlichsten Sci-Fi-Serien unserer Zeit. Jede Staffel springt ein Jahrzehnt weiter. Jede Staffel endet mit einem Finale, das sich anfühlt wie ein Punch in die Magengrube – im besten Sinne.

Staffel 5 spielt im Jahr 2012. Eine Menschenkolonie auf dem Mars ist keine ferne Vision mehr, sondern Realität. Und Ed Baldwin, immer noch gespielt von Joel Kinnaman, ist inzwischen eine Legende – und ein alter Mann.

Ganz ehrlich: Ich erwarte Grosses. Nicht Explosionen. Sondern Konsequenzen. «For All Mankind» hat vier nahezu perfekte Staffeln hingelegt. Diese Serie weiss, wie man gute Geschichten weitererzählt. Und wenn Staffel 5 diese Tradition fortsetzt, könnte uns eines der intensivsten Sci-Fi-Kapitel der letzten Jahre erwarten.

Start: 27. März

HBO Max

DTF St. Louis (Serie)

In «DTF St. Louis» spielt Jason Bateman den allseits beliebten TV-Wettermoderator Clark Forrest. Einer von diesen Typen, die im Fernsehen charmant lächeln, während draussen der Sturm tobt. Privat allerdings herrscht Flaute. Seine Ehe steckt fest, sein Alltag auch. Dann tritt Floyd Smernitch (David Harbour) in sein Leben – Gebärdensprachdolmetscher, ebenfalls verheiratet, ebenfalls unglücklich. In der verschlafenen Vorstadt Twyla bei St. Louis entsteht zwischen den beiden eine unerwartet ehrliche Freundschaft. Und aus dieser Ehrlichkeit wächst eine dumme Idee: eine Affären-App als Flucht aus dem Stillstand.

Steven Conrad, der kreative Kopf hinter der Serie, hat ein Händchen für Geschichten, die unter ihrer ruhigen Oberfläche brodeln. Schwarzer Humor trifft hier auf Midlife-Verzweiflung, auf männliche Selbsttäuschung und sogar auf Mord.

Start: 2. März

Rooster (Serie)

Steve Carell spielt in «Rooster» einen Bestseller-Autor, dessen Romanfigur – eben jener Rooster – zum Männeridol geworden ist: laut, durchsetzungsstark und unangreifbar. Im echten Leben sieht das anders aus. Dort steht er seiner Tochter Katie (Charly Clive) gegenüber, die am selben College unterrichtet wie er – und die sich zunehmend von ihm entfremdet, weil er sich zu sehr einmischt. Zu oft helfen will. Zu oft glaubt, ihre Probleme besser zu verstehen als sie selbst.

Das ist klassischer Bill Lawrence-Stoff. Der Mann hinter «Scrubs» und «Ted Lasso» kann wie kaum ein anderer mit Figuren umgehen, die irgendwo zwischen Ego, Empathie, Selbstbild und Realität herumpendeln. Und genau darum geht’s hier: um einen Vater, der vielleicht lernen muss, dass Zuhören oft mehr hilft als jede heldenhafte Rettungsaktion.

Start: 9. März

Streaming-Highlights im März 2026

Auf welches Streaming-Highlight freust du dich am meisten?

Titelbild: «One Piece: Into the Grand Line» / Netflix

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Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.


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