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Der Game Pass wird günstiger, dafür fliegt «Call of Duty» raus

Microsoft senkt den Preis des Game-Pass-Abos. Die Sache hat aber einen Haken: «Call of Duty» wird nicht mehr zum Launch enthalten sein.

Es war einer der Hauptgründe für Microsofts Übernahme von Activision Blizzard vor vier Jahren. Für die Rekordsumme von 68,7 Milliarden US-Dollar wurde eines der grössten Game-Unternehmen der Welt Teil der Xbox-Sparte. Das Juwel darunter: «Call of Duty». Das sollte unter anderem das Game-Pass-Angebot bereichern. Nach zwei Jahren, in denen Abonnentinnen und Abonnenten den Militärshooter zum Launch «gratis» spielen konnten, ist bereits wieder Schluss.

Wie Microsoft mitteilt, sinkt der Preis des Game Pass Ultimate und des PC Game Pass von 26,99 Euro auf 20,99 Euro pro Monat, respektive von 14,99 Euro auf 12,99 Euro. In der Schweiz liegen die Preise zum jetzigen Zeitpunkt noch unverändert bei 22,99 Franken für das teuerste Abo und 13,99 Franken für die PC-Version. Dafür werden künftige «Call of Duty»-Titel nicht mehr zum Launch verfügbar sein, sondern erst ein Jahr später nachgereicht. Vorhandene «Call of Duty»-Spiele bleiben weiterhin enthalten. Andere Titel der Xbox-Game-Studios erscheinen wie gehabt zum Release im Game Pass.

Andere Titel der Xbox-Studios wie Double Fines «Kiln» erscheinen weiterhin zum Launch im Game Pass.
Andere Titel der Xbox-Studios wie Double Fines «Kiln» erscheinen weiterhin zum Launch im Game Pass.
Quelle: Double Fine

Die Ersparnisse auf ein Jahr gerechnet ergeben ziemlich genau den Kaufpreis von «Call of Duty». Damit profitieren primär alle, die den Shooter bisher nicht gespielt haben.

Der Anfang vom Ende?

Microsoft begründet den Schritt mit unterschiedlichen Vorlieben und Geschmäckern. Es gebe kein Modell, das für alle das Beste sei, aber mit dieser Änderung berücksichtigen sie das Feedback. Der Schritt kommt nur rund einen Monat nach dem Führungswechsel bei Xbox. Asha Sharma ersetzte den langjährigen CEO Phil Spencer. Erst vor einer Woche sickerte ein Memo von Sharma durch, laut dem der Game Pass für viele Userinnen und User zu teuer sei. «Wir brauchen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Langfristig werden wir den Game Pass zu einem flexibleren System weiterentwickeln, was Zeit zum Testen und Lernen benötigt», heisst es darin. Auch im Tech-telmechtel-Podcast haben wir darüber gesprochen.

Der Preis des Game Pass wurde erst im vergangenen Oktober um bis zu 50 Prozent angehoben. Finanziell scheint sich das Produkt nicht zu rechnen und selbst Blockbuster wie «Call of Duty» sorgen nicht für keinen nachhaltigen Anstieg der Nutzerinnen und Nutzer. Es wird sich zeigen, ob dies der Anfang vom Ende ist oder ob Microsoft einen Ausweg aus der Sackgasse findet.

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Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken. 


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