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Screenshot YouTube / Apple
Hintergrund

Diese Apple-Produkte werden 2026 erwartet

Welche Features hat das nächste iPhone? Gibt es bald ein Billig-MacBook? Steigt Apple ins Smarthome-Geschäft ein? Ein Blick in die Gerüchteküche.

Glaubt man den Leaks und Analysen, gibt es dieses Jahr eine wahre Flut von neuen Apple-Gadgets. Viele davon sind einfache Upgrades mit neuen Chips. Daneben werden aber auch einige völlig neue Produkte erwartet – darunter ein faltbares iPhone und ein Smarthome-Hub. Ein Überblick über die aktuellen Gerüchte für 2026. Nichts davon ist von Apple bestätigt.

iPhone: neuer Produktzyklus und ein Falter

Den Gerüchten nach stellt Apple den Produktzyklus seiner Smartphones um: Künftig sollen im Herbst nur noch die teuren Modelle erscheinen. Das reguläre iPhone und die e-Linie folgen jeweils im Frühling danach. Wegen dieser Umstellung könnten wir 2026 kein normales iPhone 18 sehen, weil dieses erst im Frühling 2027 erscheint. Auch das iPhone Air bekommt voraussichtlich dieses Jahr keinen Nachfolger. Ob es später ein Comeback gibt, ist angesichts der schlechten Verkaufszahlen fraglich.

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    von Samuel Buchmann

Gesetzt scheint hingegen das iPhone 17e im Frühling 2026. Apples Einstiegs-Smartphone bekommt wohl MagSafe und das gleiche C1X-Modem wie das iPhone Air. Das angestaubte Design mit breiten Displayrändern und der Notch dürfte Apple endgültig begraben. Stattdessen wird ein Gehäuse im Stil des iPhone 15 mit Dynamic Island erwartet – und natürlich ein Chip-Upgrade. Auf der Rückseite bleibt es allerdings bei einer Kamera.

Das iPhone 18 Pro erscheint wie gewohnt im September. Am Gehäuse wird sich gemäss Leaks gegenüber dem Vorgänger nichts ändern. Auch das Kamera-Setup bleibt gleich. Als grösste Neuerung soll ein Face-ID-Sensor unter dem Display die Dynamic Island überflüssig machen. Demnach würde das Bild nur noch von einer Punch-Hole-Kamera oben links durchbrochen. Das dürfte nicht allen gefallen, denn die Dynamic Island hat sich über die letzten Jahre als praktisches Bedienelement etabliert.

Die fummelige Touch-Funktion der Camera Control wird vielleicht gestrichen.
Die fummelige Touch-Funktion der Camera Control wird vielleicht gestrichen.
Quelle: Samuel Buchmann

Ein begrüssenswertes Gerücht gibt es zum Camera-Control-Button: Apple könnte die Touch-Funktionalität abschaffen. Die Swipe-Gesten werden kaum genutzt, weil sie oft versehentlich Dinge verstellen. Seit iOS 26 fragt das iPhone deshalb beim Einrichten explizit, ob man die Touch-Bedienung überhaupt aktivieren will. Ein einfacher mechanischer Knopf mit gutem Druckpunkt wäre für die meisten User die bessere Lösung.

Unter der Haube wird der erste 2-Nanometer-Chip erwartet. Der A20 soll rund 15 Prozent schneller und 30 Prozent effizienter sein als der A19, was förderlich für die Akkulaufzeit wäre. Die Fortschritte sollen unter anderem von einer neuen Chip-Architektur kommen, bei welcher der Arbeitsspeicher (RAM) auf der gleichen Platine integriert wird wie das restliche System on a Chip (SoC). Bisher befindet sich der RAM auf einer separaten Ebene über dem SoC.

Als Farben des iPhone 18 Pro nennen Leaker Dunkelrot, Braun und Violett.
Als Farben des iPhone 18 Pro nennen Leaker Dunkelrot, Braun und Violett.
Quelle: MacRumors

Abseits des SoC dürfte das iPhone 18 Pro ein hauseigenes Modem erhalten – entweder ein C2 oder das C1X. Letzteres steckt bereits im iPhone Air, wo es sich bisher bewährt. Das iPhone 17 Pro nutzt noch immer ein Modem von Qualcomm. Im Gegensatz zum C1X unterstützt es mmWave 5G, das in manchen US-Grossstädten schon verbreitet ist.

Das grösste Aufsehen wird dieses Jahr wohl ein komplett neues iPhone erregen: das iPhone Fold. Apple ist spät dran mit dem Einstieg in diese Kategorie. Dafür soll das Produkt ausgereifter daherkommen als bei der Konkurrenz. Die Kalifornier haben es gemäss Leaks anscheinend geschafft, dass der Falz fast unsichtbar ist. Besonders durchdacht und stabil sei zudem der Scharnier-Mechanismus.

Apples faltbares iPhone soll knitterfrei sein.
Apples faltbares iPhone soll knitterfrei sein.
Quelle: 9to5Mac

Das Aussendisplay des iPhone Fold hat anscheinend eine Diagonale von 5,3 Zoll. Aufgeklappt sind es 7,6 Zoll. Das Gehäuse könnte mit 4,5 Millimetern noch dünner sein als das iPhone Air (5,6 mm). Zusammengeklappt würde das eine Dicke von 9 Millimetern ergeben – etwa so viel wie beim Samsung Galaxy Z Fold7. Genau wie beim iPhone 18 Pro entfällt wohl die Dynamic Island, auf der Rückseite werden nur zwei Kameras erwartet. Der Preis dürfte bei über 2000 US-Dollar liegen.

Mac: Chip-Upgrades und ein neuer Monitor

2026 wird wohl hauptsächlich ein Jahr der Chip-Upgrades. Der im Herbst vorgestellte M5 findet im Frühling den Weg ins MacBook Air. Später im Jahr dürften ein M5 Mac Mini und ein M5 iMac folgen. Bereits im Januar oder Februar wird das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max erwartet. Der Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra folgt wohl an der WWDC im Sommer.

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    von Samuel Buchmann

Redesigns oder grosse neue Features abseits des Chips gibt es für alle diese Geräte vermutlich nicht. Allerdings kursieren Gerüchte, wonach Apple bereits im Winter 2026 ein komplett überarbeitetes MacBook Pro mit M6-Chips, dünnerem Gehäuse und OLED-Display plant. Dieses erscheint vielleicht aber auch erst Anfang 2027. So oder so könnte sich die Geduld bis dahin lohnen, wenn du ein neues Pro-Laptop willst.

Das Design des MacBook Pro ändert sich wohl erst mit der M6-Generation.
Das Design des MacBook Pro ändert sich wohl erst mit der M6-Generation.
Quelle: Samuel Buchmann

Am unteren Ende des Preisspektrums erweitert Apple gemäss Leaks schon bald sein Sortiment um ein Budget-MacBook für deutlich unter 1000 US-Dollar. Als Chip kommt anscheinend der A18 Pro (aus dem iPhone 16 Pro) zum Einsatz. Er bietet eine ähnliche Leistung wie der M1 und wäre damit stark genug für Office-Anwendungen.

Analyst Ming-Chi Kuo geht von einem normalen LCD-Display ohne ProMotion oder Local Dimming aus. Es soll eine Diagonale von 13 Zoll haben, also etwas weniger als das 13,3 Zoll grosse MacBook Air. Ähnlich wie der iMac könnte das Billig-MacBook in knalligen Farben wie Blau, Pink und Gelb erscheinen.

Gemeinsam mit dem Mac Studio wird an der WWDC im Sommer endlich auch ein neues Studio Display erwartet. Die aktuelle Version ist bald vier Jahre alt und setzte bereits beim Launch auf veraltete Technologie. Ihr Nachfolger könnte ein neues Display von LG nutzen, das der Hersteller an der CES in einem eigenen Monitor zeigt (dem 27GM950B). Es nutzt eine Mini-LED-Beleuchtung und eine Panel-Konstruktion, die Blooming auf ein Minimum reduzieren soll. Die maximale Helligkeit liegt bei stolzen 1250 Nits.

Der LG 27GM950B mit 5K-Auflösung könnte die Basis des neuen Studio Displays sein.
Der LG 27GM950B mit 5K-Auflösung könnte die Basis des neuen Studio Displays sein.
Quelle: LG

Offen bleibt, ob es neben der 27-Zoll-Version auch eine grössere Variante des Studio Displays gibt. Laut Analysten befinden sich aktuell zwei Monitore in Entwicklung. Der grössere davon könnte entweder ein 32 Zoll grosses Studio Display sein, oder ein neues Pro Display XDR. Zu letzterem gibt es bisher keine Gerüchte über einen Launch im 2026.

Das neue Panel von LG könnte zusätzlich in einem 27 Zoll grossen iMac Pro zum Einsatz kommen. Die Informationslage dazu ist noch sehr dünn. Falls er 2026 erscheint, dann vermutlich mit M5 Pro oder M5 Max und einer besseren Kühlung als im normale iMac.

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Home: Hub und Sicherheitskamera

Gerüchte über einen Smarthome-Hub von Apple gab es bereits vor einem Jahr. Doch offenbar war das Produkt 2025 noch nicht bereit – vermutlich, weil die neue Siri ein zentrales Feature ist und auf sich warten lässt. 2026 soll es nun soweit sein: Der «Home Hub» wird eine Kommandozentrale für allerlei Smarthome-Produkte, die sich bereits jetzt in Apples Home-App einbinden lassen. Zum Beispiel Licht, Rollläden, Temperatursensoren oder Sicherheitskameras.

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Der Hub ähnelt gemäss Leaks einem 7 Zoll grossen iPad. Es gibt ihn voraussichtlich in zwei Versionen: eine für die Wandmontage und eine mit einem Lautsprecher als Standfuss. Ein Sensor erkennt, wenn sich jemand nähert, woraufhin sich die Infos auf dem Display ändern. Auf dem Hub läuft angeblich ein eigenes Betriebssystem namens HomeOS. Der Preis soll bei rund 350 US-Dollar liegen. Der Amazon Echo Show 11 mit ähnlichem Konzept kostet 200 US-Dollar.

Eine Variante des Hubs könnte aussehen wie ein HomePod mit Display.
Eine Variante des Hubs könnte aussehen wie ein HomePod mit Display.
Quelle: Yanko Design

Später im Jahr steigt Apple Berichten zufolge noch tiefer ins Smarthome-Geschäft ein und plant eine eigene Indoor-Sicherheitskamera. Denkbar sind auch smarte Türschlösser oder Klingeln. Apple wäre für solche Produkte gut positioniert, weil es sich mit einem Fokus auf Datensicherheit und Privatsphäre über die Jahre viel Vertrauen erarbeitet hat.

Der HomePod mini erhält gemäss Leaks im Frühjahr ein Upgrade mit einem neuen Chip und neuen Farboptionen im gleichen Design wie bisher. Ähnliches gilt für das Apple TV. Es soll dank neuem Chip Apple Intelligence unterstützen und auch als Smarthome-Hub für den plattformübergreifenden Matter-Standard fungieren. Zu guter Letzt könnte 2026 der AirTag 2 erscheinen – mit neuem Chip, genauerer Batterieanzeige und besserem Tracking in Bewegung.

iPad: OLED fürs Mini

Das iPad ist eines der Produkte, bei denen Verbesserungen immer schwieriger werden. Neue Chips bringen zwar mehr Leistung, der Grossteil der User braucht Tablets aber ohnehin nur für den Konsum von Medien. Entsprechend unspektakulär erscheinen auch die meisten Gerüchte für die Upgrades 2026.

Das iPad Air dürfte nur ein Chip-Upgrade erhalten. OLED bleibt dem Pro – und vielleicht bald dem Mini – vorbehalten. Zumindest wenn man den Gerüchten glaubt.
Das iPad Air dürfte nur ein Chip-Upgrade erhalten. OLED bleibt dem Pro – und vielleicht bald dem Mini – vorbehalten. Zumindest wenn man den Gerüchten glaubt.
Quelle: Apple

Das reguläre iPad bekommt vermutlich im Frühling den A19-Chip und 8 GB RAM (statt 6 GB wie bisher) für die Unterstützung von Apple Intelligence. Ein Redesign scheint unwahrscheinlich. Das gilt auch für das iPad Air, welches den M4 und womöglich das C1X-Modem erhält. Beides könnte für mehr Akkulaufzeit sorgen.

Die grössten Fortschritte werden beim iPad Mini erwartet. Es soll nach dem iPad Pro das zweite iPad mit Tandem-OLED-Display werden. Ausserdem gibt es Leaks zu einem wasserfesten Design ohne Löcher für die Lautsprecher. Stattdessen soll Apple an einem vibrationsbasierten Soundsystem unter dem Display arbeiten. Als Chip kommt entweder der A19 Pro oder der kommende A20 Pro zum Einsatz. Ist letzteres der Fall, dürfte das iPad Mini erst im Herbst das Licht der Welt erblicken.

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Watch: am Handgelenk wenig Neues

Auch bei der Apple Watch werden keine Revolutionen erwartet. Die Series 12 bekommt vielleicht eine Messung des Blutzuckerspiegels und einen neuen Chip, aber kein neues Design. Für die Ultra und die SE gibt es noch gar keine Gerüchte. Gut möglich, dass Apple den zwei Modellen erst 2027 wieder ein Upgrade spendiert.

Auf welches Apple-Produkt freust du dich 2026 am meisten? Was gefällt dir nicht und was würdest du gerne sehen? Schreib es in die Kommentare.

Titelbild: Screenshot YouTube / Apple

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Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.


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