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Der neue Samsung Freestyle Projektor ist doppelt so hell
von Lorenz Keller

Zur CES 2026 fährt Samsung schweres Audio-Geschütz auf: Soundbars und Speaker verteilen Klang aus bis zu elf Richtungen – automatisch und raumgerecht.
Samsung bringt zur CES 2026 ein Audio-Quartett auf den Markt: zwei Soundbars der Q-Serie sowie zwei neue WLAN-Lautsprecher unter dem Namen «Music Studio». Im Mittelpunkt stehen Mehrkanal-Setups, integrierte Basslösungen und eine Sensorik, welche die Aufstellung der Speaker erkennt und die Kanäle entsprechend verteilt.
Die neue HW-Q990H setzt auf ein 11.1.4-System. Samsung teilt das Setup in eine 7.0.2-Hauptbar, 4.0.2-Rücklautsprecher und einen aktiven Subwoofer auf. Im Subwoofer arbeiten zwei integrierte 8-Zoll-Treiber, die für die Tieftonfrequenzen zuständig sind. Zudem gibt es «Up-Firing»-Treiber, welche die Hochtonkanäle für räumliche Effekte ergänzen sollen. Mit der sogenannten Sound Elevation und dem Auto Volume gibt es auch zwei neue Audio-Features. Sound Elevation richtet die Sprachwiedergabe so aus, dass Dialoge akustisch aus der Bildmitte kommen sollen. Auto Volume gleicht Lautstärkesprünge zwischen Musik und Geräuschen sowie Dialogen aus und soll den Pegel über Kanäle hinweg konstanter machen.
Mit der HW-QS90H erweitert Samsung die Q-Serie um eine All-in-One-Soundbar, die ohne separaten Subwoofer auskommt. Das System arbeitet mit einem 7.1.2 Kanal-Setup und insgesamt 13 Treibern. Gemäss Samsung sind es neun Breitbandlautsprecher sowie vier weitere Treiber für die restlichen Kanäle. Statt eines Subwoofers gibt es das sogenannte «Quad Bass Woofer»-System im Gehäuse.
Eine Besonderheit heisst «Convertible Fit»: Die Soundbar lässt sich sowohl an der Wand montieren als auch vor dem TV platzieren. Ein eingebauter Gyrosensor erkennt die Ausrichtung und verteilt die Kanäle automatisch passend zur Stellposition.
Samsung begibt sich auf neue Pfade und lanciert die WLAN-Lautsprecher «Music Studio 7» (LS70H) und «Music Studio 5» (LS50H). Der LS70H ist ein Stand-Alone-Speaker mit Raumklang aus einem einzelnen Zuspieler. Der Speaker besteht aus einem 3.1.1-Setup mit nach links/vorn/rechts sowie einem nach oben gerichteten Kanal. Samsung kombiniert das mit dem sogenannten Audio Lab Pattern Control, einer Technik gegen Signalüberlagerungen, sodass sich der Sound nicht verändert. Für die Tieftonsteuerung nennt Samsung «AI Dynamic Bass Control». Diese soll tiefe Frequenzen ohne Verzerrungen widergeben. Ausserdem unterstützt der LS70H Hi-Res Audio bis 24 Bit/96 kHz. Ein «Super-Tweeter» erweitert den Hochtonbereich laut Samsung bis 35 kHz.
Der kleinere LS50H setzt auf ein klassischeres Treiberlayout: einen 4-Zoll-Woofer plus zwei Hochtöner. Samsung ergänzt eine integrierte Waveguide-Konstruktion, die Höhen gleichmässiger im Raum verteilen soll. Das Gerät unterstützt WLAN, hat eine Streaming-Anbindung sowie Sprachsteuerung und Bluetooth.
Last but not least will Samsung die Speaker ins Samsung-Ökosystem integrieren. Die hauseigene Audio-Technologie Q-Symphony soll dieses Jahr bis zu fünf Audiogeräte zu einem gemeinsamen Setup kombinieren können. Die Steuerung soll über den Standard Smart Things laufen. Das System berücksichtigt dabei unter anderem Raumgrösse und Geräteposition, um Kanäle und Pegel abzustimmen.
Die genauen Releasedaten und die Preise sind aktuell noch nicht bekannt.
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