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Saugroboter versprühen Duft und weichen Flecken ein
von Lorenz Keller

Beim neuen Navee UT5 Ultra X sind beide Räder mit Motoren ausgestattet. Drei Bremsen und die Traktionskontrolle sollen für Sicherheit sorgen.
Navee hat sich beim neuen UT5 Ultra X von Sportwagen inspirieren lassen. Die goldene Lackierung mit den schwarzen Akzenten erinnert daran. Und auch die Leistungsdaten wie eine Beschleunigung von 0 auf 20 km/h in weniger als zwei Sekunden ist ganz schön sportlich.
Die Besonderheit des E-Scooters ist aber, dass zwei Motoren zum Einsatz kommen und Vorder- und Hinterrad jeweils separat antreiben. Das sorgt – wie Allrad beim Auto – für mehr Fahrstabilität und grössere Geländegängigkeit.
Dazu tragen auch die grossen 12-Zoll-Reifen bei, die laut Hersteller gewisse «Selbstheilungskräfte» haben. Schläge durch Steine oder kleine Perforationen werden vom Gummi wieder verschlossen.

Die Traktionskontrolle sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen – auch auf Kies oder bei Nässe nicht. Vorder- und Hinterachse sind hydraulisch gefedert. Die Reichweite mit einer Akkuladung soll bis zu 140 Kilometer betragen.
Auf beiden Rädern sind Scheibenbremsen montiert, dazu kommt die Motorbremse. Ein digitales Antiblockiersystem (ABS) hilft dabei, auch beim starken Bremsen die Kontrolle zu behalten.
So viel Technik hat ihren Preis. Der Navee UT5 Ultra X kostet in den USA 2500 Dollar. Das Schwestermodell UT5 Max dagegen kostet satte 1000 Dollar weniger. Hier ist nur ein Motor verfügbar, das Styling ist weniger auffällig und der Akku ist etwas kleiner. Dafür hat der UT5 Max wohl grössere Chancen, bei uns auf den Markt zu kommen. Denn ob es der Hersteller schafft, den Ultra X mit dem hiesigen Strassenverkehrsgesetz in Einklang zu bringen, ist noch unklar.
Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.
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