
Remarkable Paper Pure: neues E-Ink-Tablet und neue Funktionen
Das neueste E-Ink-Mitglied von Remarkable, das Paper Pure, punktet mit Geschwindigkeit, Displayschärfe und besserer Reparierbarkeit.
Das norwegische Technologieunternehmen Remarkable bringt mit dem Paper Pure ein neues digitales Notizbuch auf den Markt. Damit sollen sich Skizzen und handschriftliche Notizen möglichst unkompliziert zu verschiedenen Geräten wie Laptops oder Smartphones übertragen lassen.
Leichtes Design und scharfes Display
Das Remarkable Paper Pure besitzt ein schlankes und leichtes Gehäuse mit einer Dicke von sechs Millimetern und einem Gewicht von 360 Gramm. Es verfügt über eine strukturierte Displayoberfläche, die ein Schreibgefühl von Stift auf echtem Papier vermitteln soll. Remarkable hat sie direkt vom Flaggschiff-Modell übernommen, dem Remarkable Paper Pro.

Quelle: Remarkable
Als zentrales Element kommt ein 10,3 Zoll grosses E-Ink-Carta-1300-Panel in einer etwas angepassten Version zum Einsatz. Es liefert eine Auflösung von 1872 × 1404 Pixeln und eine Pixeldichte von 226 ppi. Es ist das schärfste und kontrastreichste Schwarz-Weiss-Display des Herstellers mit einer deutlich helleren Darstellung im Vergleich zum Vorgänger Remarkable 2.
Im Vergleich zum Vorgänger habe sich auch die Latenz merklich verbessert: Die digitale Tinte erscheine laut Hersteller praktisch ohne spürbare Verzögerung auf dem Bildschirm. Das Navigieren, Zoomen und Blättern erfolge im Vergleich zum Remarkable 2 doppelt so schnell.
Stärkere Hardware für eine flüssige Bedienung
Unter der Haube hat der Hersteller signifikante Hardware-Upgrades vorgenommen, um eine flüssige Bedienung zu gewährleisten. Ein neuer, schnellerer Dual-Core-Prozessor treibt das Gerät an. Der Arbeitsspeicher wurde von ein Gigabyte (GB) auf zwei GB RAM verdoppelt und der interne Speicher vervierfacht: Statt bisher 8 GB stehen nun 32 GB Speicherplatz zur Verfügung.

Quelle: Remarkable
Bei einer täglichen Nutzung von einer Stunde hält die Batterie laut Hersteller bis zu drei Wochen durch. Um Reparaturen durch Fachpersonal zu erleichtern, ist das Gehäuse des Paper Pure verschraubt und gesteckt anstatt verklebt.
Neue Softwarefunktionen – auch für die älteren Geräte
Neue Software-Features sollen nahtlose Arbeitsabläufe ermöglichen. Sie werden auch für ältere Modelle bereitgestellt:
- Webseiten umwandeln: Über Chrome-Extension oder mobile Apps gespeicherte Webseiten sowie andere importierte Dokumente können in editierbare Notizbücher umgewandelt werden.
- Flexible Cloud-Importe: Dateien aus Microsoft Word, OneDrive, Dropbox oder Google Drive werden in eigene Textdokumente überführt und können direkt mit dem Stift bearbeitet und gelesen werden.
- Umfassende Suche: Dank einer systemweiten Suche lässt sich getippter und handschriftlich verfasster Text wiederfinden.
- Kalender-Integration: Bei einer Verknüpfung mit Google Kalender oder Microsoft Outlook lassen sich Besprechungsnotizen samt Meeting-Informationen mit einem Fingertipp automatisch generieren.
- KI-Unterstützung: Integrierte KI-Funktionen wandeln Handschrift in getippten Text um, fassen Inhalte zusammen und schlagen nächste Schritte vor.
- Miro- und Slack-Anbindung: Notizen können direkt an Slack oder Miro gesendet werden. Skizzen und Handschrift werden dabei automatisch in digitale Textelemente umgewandelt.
Mit dem optionalen Connect-Abo erhältst du ausserdem Zugriff auf Hunderte exklusive Vorlagen, wie Planer und Workbooks.

Quelle: Remarkable
Preis und Verfügbarkeit: immer noch exklusiv
Das Remarkable Paper Pure kannst du ab sofort direkt beim Hersteller bestellen. Es ersetzt das Remarkable 2 und wird parallel zum Premium-Modell Remarkable Paper Pro und dem Paper Pro Move angeboten. Leider bietet der Hersteller immer noch keine Geräte bei uns an. Die Auslieferung startet im Juni in zwei verschiedenen Bundles:
- Standard-Bundle (399 Euro): Remarkable Paper Pure mit Standard-Marker
- Premium-Bundle (469 Euro): Remarkable Paper Pure mit Marker Plus (mit integriertem Radierer am Stiftende) und Sleeve Folio in Ozeanblau, Nebelgrün oder Wüstenrosa

Quelle: Remarkable
Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los.
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