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von Jan Johannsen

Xiaomi zeigt auf dem MWC in Barcelona den Electric Scooter 6 in gleich fünf Varianten von 350 bis 800 Franken. Auffallend sind die grossen Räder und die kleinen Preise.
Zum Mobile World Congress in Barcelona gehört alles, was das mobile Leben mit sich bringt. Darum hat Xiaomi die Messe zum Anlass genommen, das neue E-Scooter-Line-up fürs aktuelle Jahr vorzustellen. Den Xiaomi 6 gibt es in fünf Varianten, die sich aber grundlegend unterscheiden, auch wenn sie jeweils ähnlich heissen.
Alle kommen übrigens in einer angepassten Version für die jeweiligen Länder. In der Schweiz ist das die «Swiss Edition» mit Ausstattung und Temporegulierung, damit die E-Scooter mit dem Schweizer Strassenverkehrsgesetz im Einklang sind.
Der Xiaomi 6 Ultra ist schon optisch das auffälligste Modell. Der Rahmen ist gelb, der Lenker schwarz und die Federung mattgrau. Alle drei Farben werden an verschiedenen Orten wiederaufgenommen, was sehr harmonisch wirkt – und aussergewöhnlich. Auch wenn die Farbwahl sicher nicht alle Geschmäcker treffen dürfte.

Auffällig sind auch die grossen tubeless Reifen, die mit zwölf Zoll voraussichtlich mehr Stabilität bringen als die normalerweise verbauten Räder mit zehn Zoll. Xiaomi setzt vorne und hinten auf Scheibenbremsen. Hinten wird ein elektronisches Antiblockiersystem (EABS) eingesetzt, das ein Blockieren des Rades und allfälliges Schleudern verhindern soll. Beide Achsen sind gefedert. 15 Zentimeter Bodenfreiheit sorgen für eine gewisse Geländegängigkeit.
Der 500-Watt-Motor leistet kurzzeitig maximal 1200 Watt und 45 Newtonmeter Drehmoment. Damit sollen Fahrerinnen und Fahrer Steigungen bis 25 Prozent bewältigen können. Der Akku soll für maximal 75 Kilometer reichen. Der Scooter wiegt mit 33,7 Kilogramm ziemlich viel, kann aber Personen bis 140 Kilogramm befördern.
Der Scooter hat einen 3-Zoll-Screen, kann mit der Xiaomi Home App verbunden werden und lässt sich ins Apples Find-My-System einbinden. Sprich: Ich kann den Scooter wie einen AirTag mit dem iPhone orten.
Der 6 Ultra ist ab dem 2. März bei uns im Shop erhältlich. Der offizielle Verkaufspreis des Herstellers beträgt 799 Franken. Preislich liegt das Topmodell somit im Vergleich zur Konkurrenz im unteren Bereich – wie bei allen anderen vorgestellten Xiaomi-Scootern auch.
Zwar fährt auch die Max-Version auf grossen 12-Zoll-Rädern vor, wirkt aber deutlich zurückhaltender. Der E-Scooter hat weniger Offroad-Feeling als der Ultra – und definitiv weniger Gelb. Stattdessen dominiert die Farbe Grau – mit einigen orangen Akzenten.

Beim Xiaomi 6 Max sind beide Achsen gefedert, aber mit Stossdämpfern, die weniger mitwippen. Auch bei der Bodenfreiheit hat der Hersteller mehr ans urbane Gelände gedacht als an Waldwege.
Die Ausstattung ist sehr ähnlich wie beim 6 Ultra, etwa mit Screen, Find-My-Einbindung und den zwei Scheibenbremsen mit EABS. In anderen Bereichen ist die Leistung leicht reduziert: 70 Kilometer Reichweite, 24 Prozent Steigung, 130 Kilogramm Beladung, 450 Watt Nennleistung, 1100 Watt Spitzenleistung. Mit 29,8 Kilogramm ist das Gefährt leichter.
Der 6 Max startet am 18. März im Shop, der UVP beträgt 649 Franken.
Die Pro-Variante ist sozusagen die Offroad-Variante des Xiaomi 6 Max. Es sind ebenfalls 12-Zoll-Räder verbaut, aber mit mehr Profil. Zusätzlich gibt es eine Bodenfreiheit von etwas mehr als 14 Zentimetern.

Abstriche im Vergleich zum Max musst du bei den Bremsen machen. Hinten verbaut Xiaomi keine Scheibenbremse mehr, sondern eine elektronische Bremse mit EABS. Auch der Akku ist kleiner und sorgt für 50 statt 70 Kilometer Reichweite. Der Motor ist mit 400 Watt Nennleistung und 1000 Watt Spitzenleistung etwas weniger leistungsfähig. Dafür ist der Scooter dann leichter – aber auch nicht wirklich leicht: Er wiegt 27,3 Kilogramm.
Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 549 Franken, der Verkaufsstart ist am 18. März.
Das Xiaomi 6 (ganz ohne Zusatzbezeichnung) ist das Basismodell für alle und mit einem Preis von rund 450 Franken durchaus erschwinglich. Toll ist, dass Xiaomi auf recht grosse Tubeless-Reifen mit zwölf Zoll setzt. Bei der Federung musst du keine grossen Abstriche machen: Beide Achsen sind gefedert – wenn auch etwas weniger gut als bei den teureren Modellen.
Beim Motor setzt Xiaomi auf 400 Watt Nennleistung und 800 Watt Topleistung, die Reichweite beträgt maximal 45 Kilometer. Mit 26,3 Kilogramm ist der Xiaomi 6 nochmals etwas leichter.

Abstriche musst du bei den Bremsen machen. Der Hersteller verbaut vorne eine Trommelbremse, hinten eine elektronische Bremse – immerhin mit elektrischem ABS. Wie alle anderen Modelle kann auch die Basis mit der Home App von Xiaomi verbunden werden, die alle wichtigen Daten anzeigt und den Motor auf Knopfdruck sperrt.
Der offizielle Verkaufspreis beträgt 449 Franken – erhältlich ist der Scooter bei uns im Shop ab dem 18. März.
Wer noch weniger Ansprüche hat, findet im aktuellen Line-up noch eine günstigere Version. Der Xiaomi 6 Lite kommt dann nur noch 25 Kilometer weit, der Motor hat 300 Watt Nennleistung und 500 Watt Peakpower.

Bei den Bremsen bekommst du keine Scheibenbremsen mehr, sondern vorne nur noch eine Trommelbremse und hinten eine elektronische Bremse mit EABS. Die Räder sind eine Nummer kleiner: statt zwölf sind es nur zehn Zoll. Das Vorderrad ist gefedert, die hintere Achse nicht. Für mich sind das alles Gründe, warum ich zu einem der grösseren und besseren Modelle tendieren würde.
Das 6 Lite ist insgesamt höchstens für kurze Fahrten und leichte Personen geeignet. Oder aber, wenn das Scooter-Gewicht wichtig ist. Mit 18 Kilogramm bringt der 6 Lite massiv weniger auf die Waage als alle anderen Xiaomi-Neuheiten. Der Verkauf startet am 18. März, der Preis beträgt 349 Franken.
Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.
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