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Den Nike «Air Max 95» gibt es bald mit Reissverschluss
von Stephanie Vinzens

Schmale Silhouette, Klettverschluss, atmungsaktives Mesh-Material und, besonders markant, eine gespaltene Zehenpartie. Der «Mesh Rift» von NikeSkims ist sicher nichts für jeden Geschmack – aber ab sofort auf dem Markt.
Seit dem 26. September 2025 bilden Nike und Skims offiziell eine Symbiose. Die Welt wurde mit massentauglichen Stücken wie Leggings, Sport-BHs und Yogamatten an die Hand genommen und behutsam in das neue Activewear-Universum eingeführt. Jetzt, vier Monate später, trauen uns Kim Kardashian, Mit-Gründerin und Kreativchefin von Skims, und der lang etablierte, US-amerikanische Sportartikelhersteller ein kontroverseres Produkt zu: den «Mesh Rift»-Sneaker.


Seinen Namen verdankt der «Mesh Rift» der geteilten Zehenpartie (Rift Dt.: Spalt), bei der der grosse Zeh von seinen vier Kumpanen getrennt wird. So sollen Stabilität und Körperhaltung positiv beeinflusst werden. Ein Design, das ganz sicher polarisiert, aber alles andere als neu ist. Bereits 1996 brachte Nike, damals noch im Alleingang, den «Air Rift» auf den Markt. Eine Kombination aus filigranem Split-Toe-Ballerina und der strapazierfähigen, luftdruckgepolsterten Nike-Air-Sohle. Noch früher, 1988 nämlich, stellte der belgische Designer Martin Margiela seine ebenfalls den grossen Zeh isolierenden «Tabi Boots» vor. Optisch und namentlich abgekupfert inspiriert von traditionellen «Tabi Socks», die etwa seit dem 15. Jahrhundert in der japanischen Kultur zu Hause sind. Wer in Sachen Ursprung noch tiefer graben will, landet gar im China des fünften Jahrhunderts …
… aber zurück zum «nigelnagelneuen» NikeSkims-Produkt. Der «Mesh Rift» ist nun also halb Barfussschuh, halb Ballerina, vorerst in den Farben Black, Velvet Brown und Archaeo Brown erhältlich und liegt preislich bei 155 Franken. Ergattern kannst du ihn leider nicht bei uns, aber seit dem 26. Januar in den markeneigenen Shops von Skims und Nike.

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