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Ratgeber

Wohin mit all den Kinderzeichnungen?

Schon Picasso sagte, dass in jedem Kind ein Künstler steckt. Aber wohin mit all den Werken? Hier kommen zehn Ideen um sie zu ordnen und auszustellen.

Ich liebe es, den Kindern dabei zuzusehen, wenn sie malen. Sie sind dabei hoch konzentriert, die Lippen geschürzt, die Köpfe etwas geneigt. Kreative Stille erfüllt den Raum und ich staune, wie schön sie die Welt und ihre Fantasie zu Papier bringen. Als sie noch jünger waren, jagte der Stift bunt übers Papier und die Wasserfarben flossen malerisch ineinander. Je älter sie werden, desto mehr entstehen auch detaillierte Zeichnungen von Bussen, Polizeiautos, Hochhäusern, Krankenhäusern, Grundrissen.

Und dann gibt es regelmässig diesen Moment am Abend, wo ein neuer Stapel mit Zeichnungen am Rande des Esstisches quer über einem anderen liegt. In mir steigt fast ein bisschen Panik auf, wenn mir bewusst wird, dass nun noch mehr Kunstwerke auf einen geeigneten Ort warten.

Kennst du das? Falls ja, helfen dir vielleicht die folgenden neun Ideen, die mir im Laufe meiner Elternjahre begegnet sind. Sie verschaffen Kinderkunstwerken einen würdigen Platz der helfen zumindest dabei, trotz der Malwut ein bisschen Ordnung zu halten.

Allerdings muss ich gestehen: Auch wenn ich einige dieser Tipps selbst beherzige, liegen in dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, wieder mehrere Stapel neuer Zeichnungen auf dem Esstisch und warten darauf, sortiert zu werden … Dazu komme ich dann später, eventuell. Nun erstmal die Theorie:

1. Saisonal: Die Wechselausstellung

Bewundere ich bei jedem Besuch unserer lieben Nachbarsfamilie: ihre Wechselausstellung. Am hohen Küchentresen hinter dem Esstisch warten dort Kunstwerke, die thematisch passen, zueinander und sogar zur Saison und Jahreszeit. Jetzt gerade hängen dort vermutlich Bilder von Krokussen und Tulpen. Vor kurzem waren es Bilder von Skifahrerinnen, Bergen und Schnee. Auch Ostern, Halloween, Weihnachten werden berücksichtigt. Die Ausstellung enthält Kunstwerke aller, manchmal auch der erwachsenen Mitbewohnerinnen. Das finde ich eine sehr schöne Art, den Wohnort persönlich und kreativ zu schmücken. Wer keinen grossen Küchentresen zur Verfügung hat, kann auch eine Wäscheleine spannen und die Bilder mit Klammern aufhängen.

Ha, in der Fotomediathek noch einen Schnappschuss gefunden: Im Hintergrund siehst du eine ehemalige Frühlingsausstellung. Im Vordergrund einen Lego-Döner.
Ha, in der Fotomediathek noch einen Schnappschuss gefunden: Im Hintergrund siehst du eine ehemalige Frühlingsausstellung. Im Vordergrund einen Lego-Döner.

2. An die Klammer: Der Eyecatcher

Bei einer Freundin im Flur gesehen: eine Kinderzeichnung, die an der Wand an einer Foldback-Klammer hängt. Sieht in ihrer Altbauwohnung richtig kunstvoll aus und verleiht dem Bild einen unaufgeregten Ehrenplatz, vor dem der Besuch stehen bleibt. So ist es auch ein Leichtes, das Bild immer mal wieder zu wechseln.

Hallo, Marienkäfer!
Hallo, Marienkäfer!

3. Aufatmen: Die Zeichenmappen

Vor ein paar Jahren hielten bei uns Zeichenmappen Einzug und sorgten für ein erstes grosses Aufatmen. Nichts geht schneller als: ab in die Zeichenmappe. Für jedes Kind eine. Vorher noch schnell mit Bleistift auf die Rückseite notieren, wer das Bild wann gemalt hat – und je nachdem auch, was darauf zu sehen ist. Die Mappe würde ich möglichst gross wählen, damit auch überdimensionale (oder wenigstens Kunstwerke in Din A3-Format) darin Platz finden. Alle paar Monate nimmt man sich die Zeit, geht mit den Kindern ihre Werke durch – und mistet bei der Gelegenheit vielleicht das eine oder andere aus. Nach dem Motto: Nur die Schönsten kommen in die Mappe.

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Mappe

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4. So viel wie geht: Die Magnetwand

Eine Wand in meiner Küche ist magnetisch und voll mit Kinderzeichnungen. Die Kinder bleiben selbst gern vor der Wand stehen und bestaunen ihre Bilder. Nur ab und zu muss wieder eins in die Mappe verschwinden, damit neue Kunstwerke Platz finden. Statt Magnetwand eignen sich auch eine Tür (mit Klebestreifen) oder Pinnwände, um Kinderzeichnungen Platz einzuräumen.

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5. Stilvoll: im Eichenrahmen

Schon in meiner Kindheit hingen die Kunstwerke meiner Geschwister und mir in Rahmen über dem Sofa. Meine Grossmutter hat sogar heute noch ein gerahmtes Werk von mir an der Wand hängen, das ich ihr als Kind schenkte. Mich erfüllte das mit Stolz und ich bekam das Gefühl, eine ziemlich gute Künstlerin zu sein. Weil ich auch die Kunstwerke meiner Kinder künstlerisch wertvoll und richtig schön finde, setze ich diese Tradition fort. Deshalb hängen in meinem Wohnzimmer und im Flur eingerahmte Kinderzeichnungen. Mir gefallen zum Beispiel die ChiCura-Rahmen aus Eiche gut – mit echtem Glas und praktisch in A3- und A4-Format. Schön finde ich auch magnetische Posterleisten. Besonders gut wirken Acryl-Bilder auf Leinwand. Schon Pablo Picasso soll gesagt haben: «Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen wird.»

Einige Werke meiner Lieblingskünstler.
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6. Für Abwechslung: Der Wechselrahmen

Und weil mehr Kunstwerke einen Platz an der Wand verdienen, als die Wand Platz hat, gibt es Wechselrahmen. Das funktioniert so, dass man immer wieder eine neue Zeichnung in den Rahmen steckt, angeblich bis zu 100 Stück übereinander. Ein Beispiel ist der Jamu-Wechselrahmen, den die Stiftung Züriwerk im Zürcher Oberland sozial produziert. Kollege Patrick hat den Bilderrahmen getestet und ihn mit fünf von fünf Sternen für sehr empfehlenswert befunden.

7. Ab die Post: Kunstwerke auf Karten

Digitalisierung hin oder her: Wenigstens an Weihnachten und Geburtstagen verschicke und bekomme ich immer noch gerne Karten. Wenn Kinder sie bemalen, sind sie besonders schön, finde ich. Wir haben auch schon ein Bild eingescannt, mehrfach auf Fotopapier ausgedruckt und auf Blankokarten geklebt. So kommen persönliche Gruss- und Weihnachtskarten zustande.

Diese Kreation von Kind und Vater sorgte für herzliches Lachen bei der Beschenkten.
Diese Kreation von Kind und Vater sorgte für herzliches Lachen bei der Beschenkten.

8. Zum Durchblättern: Das Album

Je nach Grösse der Werke kann man sie gut in ein Album kleben oder einheften. Oder einscannen und in einer kleineren Grösse ausdrucken. Wer will, könnte das natürlich auch in ein Fotoalbum mit Text integrieren und hat dann eine schöne Erinnerung an die Zeit, in der ein Entwicklungssprung den nächsten jagt. Dafür eignen sich herkömmliche Ordner mit Sichtmappen, Fotoalben oder Scratchbooks. Oder man sucht einen herkömmlichen Fotobuchanbieter im Internet auf. Auch möglich, aber weniger gut mit Kindern durchzublättern: Einscannen oder abfotografieren und ein digitales Album erstellen.

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9. Für Organisierte: Das Dreistufenmodell

Diesen Tipp habe ich exklusiv für diesen Artikel von einer gut sortierten Verwandten erhalten. Sie hat das patentierte «Dreistufenmodell» entwickelt. Ich fasse mal zusammen. Erste Stufe: Du sammelst auf einem überzähligen Stuhl am Tischende alle Zeichnungen – ohne Anspruch auf Ordnung. Der Stapel darf, ja soll chaotisch sein und ist noch nicht nach Kind geordnet. Darunter mischen sich auch schulische Blätter, ungespitzte Bleistifte und Werbeprospekte. Zweite Stufe: Du nimmst dir die Zeit, die Werke nach Kind in Sichtmäppchen zu ordnen. Unbrauchbares sortierst du in diesem Schritt aus. Dritte Stufe: Du heftest nur die besten Zeichnungen in je einen Ordner. Die Ordner stehen so lange in der Küche neben deinen Kochbüchern, bis keine weiteren Zeichnungen mehr reinpassen. Danach kommen sie in die Kammer oder auf den Estrich mit Jahresangabe – und du eröffnest einen neuen Ordner. Wenn das mal nicht ein ausgeklügeltes System ist!

10. Für mehr Flausch: Auf den Teppich

Zu guter Letzt eine originelle Idee des Schweizer Start-ups Tufty: In sozialen Ateliers tuften Menschen mit Beeinträchtigungen auf Basis von Kinderzeichnungen flauschige Teppiche und Fussvorleger. So bekommt deine Kinderzeichnung eine neue und langlebige Art der Wertschätzung – und dein Wohnbereich wird noch ein bisschen bunter. Übrigens auch eine gute Geschenkidee, zum Beispiel zum nächsten Mutter- oder Vatertag.

Hier legt die Tochter einer Mitarbeiterin selbst Hand an und tuftet sich im sozialen Atelier in Wangen bei Olten einen Teppich aus ihrer Giraffen-Zeichnung.
Hier legt die Tochter einer Mitarbeiterin selbst Hand an und tuftet sich im sozialen Atelier in Wangen bei Olten einen Teppich aus ihrer Giraffen-Zeichnung.
Quelle: Tufty Teppichatelier

Was machst du mit all den schönen Werken deiner Kinder? Teile deine Ideen gerne in den Kommentaren.

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Eigentlich bin ich Journalistin, in den letzten Jahren aber auch vermehrt als Sandkuchenbäckerin, Familienhund-Trainerin und Bagger-Expertin tätig. Mir geht das Herz auf, wenn meine Kinder vor Freude Tränen lachen und abends selig nebeneinander einschlafen. Dank ihnen finde ich täglich Inspiration zum Schreiben – und kenne nun auch den Unterschied zwischen Radlader, Asphaltfertiger und Planierraupe. 


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