
Hintergrund
Diese Apple-Produkte werden 2026 erwartet
von Samuel Buchmann

Gerüchte und ein versteckter Hinweis deuten darauf hin, dass Apple in zwei Wochen neue MacBooks vorstellt. Spannend könnte vor allem ein neues Budget-Modell werden.
Am 4. März um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit veranstaltet Apple eine «special experience». Das Event (oder eben die «Erfahrung») findet nicht wie üblich in Cupertino statt, sondern gleichzeitig in New York City, London und Shanghai. Eingeladen sind ausgewählte Medienschaffende. Offizielle Infos, worum es geht, gibt es keine.

Sehr wahrscheinlich wird Apple eines oder mehrere neue Produkte vorstellen. Gut informierte Analysten wie Mark Gurman von «Bloomberg» erwarten in unmittelbarer Zukunft die Ankündigung des iPhone 17e, des MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max sowie eines Budget-MacBooks. Möglich wäre auch ein neues Basis-iPad und ein iPad Air mit M4-Chip.
Dass Apple von einer «Experience» statt wie üblich von einem «Event» spricht, ist ungewöhnlich. Es deutet auf einen Produktlaunch per Medienmitteilung hin – mit anschliessender Hands-on-Berichterstattung durch Influencer und Pressevertreter. Das würde ungefähr zur Wichtigkeit der neuen MacBooks inklusive eines Budget-Modells passen. Das iPad und das iPhone 17e würden kaum eine Einladung der Medien rechtfertigen. Und grössere Ankündigungen machte Apple in den letzten Jahren mit vorproduzierten Keynote-Videos und einem zentralisierten Event in Kalifornien.
Ein möglicher Hinweis darauf versteckt sich auch im Logo auf der Einladung: Gerüchten zufolge soll das neue Budget-MacBook in hellen, fröhlichen Farben daherkommen. Darunter ein helles Gelb und ein helles Grün. Im Innern steckt angeblich der A18 Pro, der etwa die CPU-Leistung des M1 bieten würde. Die GPU-Leistung wäre sogar besser. Für einen Office-Laptop wäre der Chip aus dem 1,5 Jahre alten iPhone 16 Pro deshalb wohl ausreichend.

Beim Display dürfte ein normaler LCD ohne Local Dimming mit einer Diagonale von 13 Zoll zum Einsatz kommen. Weitere Abstriche könnte es beim Arbeitsspeicher und bei den Anschlüssen geben, die vermutlich kein Thunderbolt unterstützen. Keine Kompromisse macht Apple laut Mark Gurman hingegen bei Materialien und Verarbeitung. Der günstige Laptop soll wie seine grossen Geschwister einen Aluminium-Unibody erhalten. Der Einstiegspreis wird gemäss Leaks bei 699 US-Dollar liegen.
Falls Apple am Event auch ein neues MacBook Pro vorstellt, dürfte es sich dabei nur um ein Chip-Upgrade auf die M5-Generation handeln. Änderungen am Design werden keine erwartet. Eine grössere Überarbeitung spart sich Apple angeblich für die M6-Generation Ende 2026 oder Anfang 2027 auf. Dann soll das MacBook Pro ein OLED-Display und ein neues Gehäuse erhalten.
Mein Fingerabdruck verändert sich regelmässig so stark, dass mein MacBook mich nicht erkennt. Der Grund: Sitze ich nicht vor einem Bildschirm oder stehe hinter einer Kamera, hänge ich oft an den Fingerspitzen in einer Felswand.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
Alle anzeigen