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Realbotix
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Menschenähnliche Roboter von Realbotix sollen einsamen Senioren helfen

Debora Pape
8/1/2026

Roboter sollen dem Menschen im Haushalt oder in der Industrie Arbeit abnehmen. Das Unternehmen Realbotix sieht den Zweck seiner Roboter jedoch in der menschlichen Interaktion.

Das US-amerikanische Robotikunternehmen Realbotix präsentiert auf der CES drei seiner humanen Roboter: Aria, Melody und David. Besucherinnen und Besucher können sich mit den Robotern unterhalten und das neue Vision-System bestaunen: Über eingebaute Kameras folgen sie Personen mit den Augen und Kopfdrehungen. Laut Geschäftsführer Andrew Kiguel unterscheiden die Roboter Personen und merken sich, mit wem sie bereits interagiert haben. Und sie sollen sogar Emotionen interpretieren können.

Auf Heise ist zu sehen, dass die Roboterdame Melody auch Deutsch spricht – zumindest eine sehr künstliche und nicht lippensynchronisierte Form von Deutsch. In den FAQ auf der Unternehmensseite ist noch zu lesen, dass die Roboter eben wegen der fehlenden Lippensynchronisierung bei anderen Sprachen nur Englisch beherrschen. Aber auch die englische Sprachausgabe kommt bislang nicht an die von Sprachassistenten wie Gemini heran.

Im vergangenen Jahr hatte Realbotix mit Melody nur einen Roboter dabei, der zudem auch nur ein Prototyp war. Jetzt sind die Roboter auf dem Markt verfügbar. Realbotix ist nicht der einzige Hersteller, der sich auf humanoide Roboter spezialisiert. Im Gegensatz zu etwa Xpeng mit seinem Modell Iron, das auch den menschlichen Gang nachahmt, stellt Realbotix die Interaktion mit Menschen in den Vordergrund.

Roboter für die menschliche Interaktion

Die Silikonhaut der Roboter erlaubt eine realistische Darstellung von Falten und anderen individuellen Unebenheiten. Ein lebensechtes Aussehen und die Fähigkeit zur natürlichen Konversation sind laut Realbotix Voraussetzung für den Einsatz der Roboter. Sie sollen Kunden bedienen, Schulungen geben oder als Marketing-Highlight auf Messen auftreten. Denkbar ist auch, dass sie in Museen als Repliken historischer Persönlichkeiten Ausstellungen ergänzen.

Realbotix spricht zudem die «nordamerikanische Epidemie der Einsamkeit» an: Roboter könnten alleinstehenden Senioren Gesellschaft leisten. Perspektivisch sollen sie ihnen auch zur Hand gehen können und etwa beim Essen oder bei der Bedienung des Smartphones helfen. Dafür arbeitet Realbotix an der Verbesserung der Roboterhände.

Das Gesicht sieht realistisch aus und lässt sich austauschen.
Das Gesicht sieht realistisch aus und lässt sich austauschen.
Quelle: Realbotix

Die Modelle lassen sich modular erweitern

Das Gesicht der Roboter ist mit wenigen Handgriffen abnehmbar und lässt sich austauschen. Das siehst du in diesem Video. Der Roboterkopf ist mit 17 Motoren ausgestattet, die 17 Freiheitsgrade (Degrees of Freedom, DoF) erlauben. Damit lassen sich verschiedene Gesichtsausdrücke und Augenbewegungen darstellen.

Auch der Körper ist modular aufgebaut. Du kannst einen Kopf für 20 000 US-Dollar erwerben und später um einen Oberkörper (39 DoF) oder gar einen vollständigen Körper erweitern. Das Ganzkörpermodell, das ab 125 000 US-Dollar erhältlich ist, bietet 44 DoF. Gehen kann der Roboter nicht, aber er verfügt über einen fahrbaren Untersatz. Der Akku hält laut Unternehmenswebsite vier bis acht Stunden, die stationären Modelle werden einfach in die Steckdose gestöpselt.

Realbotix’ Preisübersicht startet bei 20 000 US-Dollar für einen Roboterkopf.
Realbotix’ Preisübersicht startet bei 20 000 US-Dollar für einen Roboterkopf.
Quelle: Realbotix

Realbotix bietet auch an, Roboter vollständig nach eigenen Vorstellungen zu bauen. Auf der CES ist etwa ein an «Cyberpunk 2077» angelehntes Modell zu sehen.

Titelbild: Realbotix

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Fühlt sich vor dem Gaming-PC genauso zu Hause wie in der Hängematte im Garten. Mag unter anderem das römische Kaiserreich, Containerschiffe und Science-Fiction-Bücher. Spürt vor allem News aus dem IT-Bereich und Smart Things auf.


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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